Die verschiedenen Arten von Darlehen
Vom eigenen
Haus träumen wohl die meisten Menschen in Deutschland. Heutzutage ist das eigene Heim immer noch die stabilste Wertanlage. Zwecks
Finanzierung bietet es sich an, sich bezügliche einem
Darlehen bei der Hausbank zu informieren. Zum Kauf einer Immobilie kann man zwischen verschiedenen Darlehen
wählen, zum Beispiel Bankdarlehen, Versicherungsdarlehen oder Bausparvertrag. Zurzeit sind die Zinsen auch recht günstig, so dass der Häuslebauer nicht zu lange warten sollte, denn das kann sich rasch ändern. Die verschiedenen Darlehensarten können wie folgt kurz erläutert werden. Beim Annuitäten-Darlehen muss der Kreditnehmer auf die Zinshöhe, auf die Tilgungsart und die Tilgungshöhe achten. Denn die Belastung, die so genannte Annuität, setzt sich zusammen aus Zins und
Tilgung. Die Belastung bleibt immer gleich hoch, denn die geleistete Tilgung senkt die Zinsaufwendungen. Beim Ratentilgungs-Darlehen liegt der Schwerpunkt auf der
Tilgung. Die Tilgungsraten sind festgelegt, was sich dann in den sinkenden Zinsbelastungen von Jahr zu Jahr niederschlägt. Schlussendlich werden bei der Darlehensart weniger Zinsen bezahlt. Die finanzielle Anfangsbelastung ist aber deutlich höher, wie es beim Annuitäten-Darlehen der Fall ist. Nun gibt es noch das Versicherungs-Darlehen. Die Zinssätze können hier um 0,25 Prozentpunkte niedriger sein. Hier wird ein Fest-Darlehen vereinbart, das monatlich verzinst wird. Aber erst am Ende der Laufzeit wird das
Darlehen in einem Betrag getilgt. Hierzu schließt der Kreditnehmer eine Kapitallebensversicherung ab. Die Beleihungsgrenze für diese Art von Kreditnahme ist sehr niedrig. Es muss also mit Zusatzfinanzierungen gerechnet werden. Empfehlenswert ist ein Versicherungs-Darlehen für Selbstnutzer nicht, da es zu viele nicht kalkulierbare Risiken gibt. Anders dahingegen sieht dies für Kapitalanleger mit gutem Gehalt und Spitzensteuersatz aus. Für diese ist das endfällige Darlehen als Finanzierungsform ideal.