Die
Aktie oder die
Zertifikate sind beides
Wertpapiere, die an den deutschen Börsen gehandelt werden. Bei der
Aktie handelt es sich um einen Anteilsschein einer Aktiengesellschaft (AG) oder einer
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Bei der Gründung der Gesellschaft wurde das Grundkapital in Aktien aufgeteilt und herausgegeben (emitiert). Aktien werden in Deutschland an den Wertpapierbörsen gehandelt. Zertifikate sind Wertpapiere in Form einer Schuldverschreibung. Sie sind eine Zweitverbriefung eines Basiswertes eines Unternehmens und werden in Deutschland nur an den Börsen von Stuttgart, Frankfurt, Berlin und Düsseldorf gehandelt. Sowohl die Aktie als auch die Zertifikate werden zudem außerbörslich gehandelt. Beide Wertpapiere werden als risikoreiche Anlagemöglichkeit bezeichnet. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Wert der Wertpapiere deutlich sinkt und das investierte
Kapital verloren geht. Wer jedoch sein Kapital in Wertpapiere großer, umsatzstarker Unternehmen einbringt, kann davon ausgehen, auf lange Sicht und bei einer allgemein guten wirtschaftlichen Situation durch den Kauf der Aktie oder der Zertifikate einen Wertzuwachs zu erhalten.